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BG-Lustenau hilft Madagaskar…

11.11.2015 13:02 von BG Lustenau

 

 

Wer kann sich noch an unser Schulprojekt im Schuljahr 2013/14 erinnern?! Damals beschäftigte sich die ganze Schule mit der Insel „Madagaskar“. Der Thementag am 10. April war ein voller Erfolg – „smile4“ und Madagaskar bedanken sich nochmals  recht herzlich!

 

„smile4“ ist eine Vorarlberger Initiative, die sich für die Menschen und die Natur in Madagaskar engagiert. Dazu zählen der jährliche Einsatz Vorarlberger Ärzte (= health), ein Kinderheim und die „La Columba“ Schule (= children) und schließlich das Naturreservat „Tampolo“. Das verknüpfende Glied zwischen „health, nature und children“, ist die Bildung. Dadurch kam mir die Idee mit der Partnerschule für das Gymnasium Lustenau in Madagaskar.

 

Seit dem Thementag sammelte sich auf dem Spendenkonto von „smile4“ eine gehörige Summe – bis zu 15.000 €! Das war Grund genug, um vor Ort zu kontrollieren, wie und was mit dem Geld in Madagaskar geschieht. Also reiste ich zusammen mit meiner Familie (mein Mann, meine zwei Töchter 5 und 8 Jahre), meine beiden „Gotakinder“, unserem Vereinsobmann Gebhard Fitz und seinem Sohn Mika (6 Jahre) auf „die Insel, wo der Pfeffer wächst“.

 

Mit 16 Koffern (danke an die edlen Spender!) bewaffnet, machten wir uns im Juli dieses Jahres auf den Weg nach Afrika. Diese waren gefüllt mit Sachen für das Kinderheim und Sachen für den medizinischen Einsatz der „smile4“-Ärzte.

 

Nach 21 Stunden Flug (München – Amsterdam – Nairobi – Antananarivo) erreichten wir unser Ziel und – man glaubt es kaum – alle Gepäckstücke kamen an!

Dort warteten schon unsere madagassischen Freunde und wir starteten mit den Besuchen unserer Projekte.

Das Kinderheim und die Schule befinden sich direkt in der Hauptstadt, für den Regenwald „Tampolo“ mussten wir mehrere Tage in Anspruch nehmen. Dieses Naturreservat befindet sich an der Ostküste Madagaskars.

 

Besuch in der Schule „La Columba“

Die Freude bei den Madagassen war groß: in der Schule wartete eine spektakuläre Begrüßungsfeier auf uns! Nach vielen Ansprachen und Führungen durch das Gelände, gab es ein madagassisches Mittagessen und stundenlange Aufführungen von Seiten der Schüler. Es wurde getanzt und gesungen, getrunken und gegessen – gelacht und gefeiert! Am Stiegenhaus der Columba Schule hing ein riesengroßes Plakat mit der Aufschrift: „Welcome friends“.

 

Die „La Columba“ Schule ist eine Privatschule. Sie wurde 1993 von der Direktorin Malala in ihrem Schlafzimmer gegründet. Seit damals versucht sie Gelder aufzutreiben, um die Schule zu finanzieren. Zu der „La Columba“ Schule zählen ein Kindergarten, eine Volksschule und ein Gymnasium. Insgesamt gehen rund 500 Kinder hier in den Unterricht. Frau Malala arbeitet auch eng mit der Universität in Antananarivo zusammen. So findet auch der Biologieunterricht einmal im Jahr in dem von uns unterstützten Regenwald „Tampolo“ statt.

 

Wie soll es weiter gehen?

Meine 19jährige Nichte (Leah Dorner, siehe Bericht im Wann&Wo) verbrachte gleich 3 Monate in Madagaskar. Sie wollte ihr Sozialpraktikum in unseren Projekten machen und war mit Begeisterung dabei. Unter anderem unterrichtete sie in der „La Columba“ Schule das Fach Englisch. Madagaskar war eine französische Kolonie. Daraus ergab sich die Amtsprache „Französisch“ und die Englische Sprache blieb lange im Hintergrund. Doch das Verlangen nach Englischkenntnissen ist im madagassischen Bildungswesen hoch. Durch den Aufenthalt von Leah konnten wir sehr viel reflektieren und erfahren (wer ebenfalls Interesse an ein Sozialpraktikum in Madagaskar hat, der soll sich bei mir melden). Dadurch entstanden noch viele Ideen, von denen ich später noch berichten werde.

 

Nicht nur meine Nichte zeigte Interesse an unseren Projekten, auch der ORF besuchte uns. Filmemacher Stefan Krobath begleitete das „smile4“-team und es entstand eine tolle Reportage (Ausstrahlung folgt). Einen kleinen Ausschnitt davon, gab es bereits  in V-heute zu sehen. Wer die Sendung versäumt hat, kann sie auf unserer homepage www.smile4.at nochmals anschauen!

Unserer Partnerschule fehlen noch viele Dinge, die an unseren Schulen selbstverständlich sind: Bücher, Computer, Internet und einen überdachten Kommunikationsraum.

Letzteres konnten wir dank des Madagaskarprojekts des Gymnasiums in Lustenau in Auftrag geben: In der „La Columba“ – Schule wird gebaut. Es entsteht ein Raum, der dem BG-Lustenau gewidmet wird. „Ein Denkmal für die Ewigkeit“, so die Direktorin Mme Malala…

 

Ganz liebe Grüße,

Frau Auer-Hollenstein

 

Ein Reisebericht folgt – bleibt dran!

Einige Impressionen in unserer Galerie

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